Aluminium Felge im Barockdesign
von und anderen Herstellern

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Das Barock-Alurad ist das einzige für den W123
offiziell und original für Mercedes Benz hergestellte
Schmiedealurad von der Firma Fuchs Alurad GmbH.
Anfangs waren die Nabenkappen noch aus Aluminium,
später aus lackiertem Kunststoff.
Tatsächlich reichten Gummiventile trotz der 200km/h des 280e.
Zur linken ist eine Felge mit dem Maß 6x14 Zoll mit ET 30
für die Bereifung 195/70/14 - 91H.
Eingeführt wurde das Alurad im Barockdesign am
W109 350 SEL 6.3 in den Maßen 6,5x14.
Danach war dessen Verbreitung u.a. am W107, W116, dem Strich8 (W115/W114) und natürlich am W123 nicht mehr aufzuhalten.
Die "kleinen" W123 durften 5,5x14er fahren (A1234001708), die 6-Zylinder-Limousinen und die Coupés fuhren werksseitig die 6x14er Aluräder (A1084000902, später A1264001902).

Es gab auch mal eine geringe Serie von 15 Zöllern (A1264002202) mit ET25.

Ganz neu sind die Einzelumbauten auf 2-Teilige 16 Zöller.
(siehe Bilder weiter unten)
So erfolgreich war das Design, dass einige Fremdhersteller
das Design zu kopieren versuchten:
ARC, ATS, Ronal, Ative, Melber, Centra, OZ, etc.

Innenseitig ist die originale Fuchsfelge zu erkennen an:
- dem Fuch-Stempel auf der Auflagefläche
- der MB-Teilenummer in einer Speichenmulde
- dem MB-Stern in einer Speichenmulde
- der Bolzenführungsbuchsen
Nettes Detail sind auch die Stahlventile: Herrlich anzusehen!
Sog. 'Nachbauten' erkennt der Fachmann
am Fehlen der 'Fuchsmerkmale' und anderen Nuancen,
wie ein breiteres, kantigeres Felgenhorn, keine Silentbuchsen,
Gußränder in den Speichenöffnungen, usw. ...

(Links im Bild die 7x15 Zoll Version von ATS mit
einer ET von 23 und poliertem Felgenhorn)
...die KBA-Nummer in der äußeren Felgenhornsicke
ist das auffälligste Merkmal, welches alle Nachbauten tragen.


Und hier die oben erwähnten 16-Zoll Einzelumbauten