© 01/2003 benzgarage.de
Das Diff "sang" bei Schub, also wenn man vom Gas ging.
Auch war das Oel gute 100000km alt.


Die Ablaßschraube sitz oberhalb.
Die Einfüllschraube sitzt leicht links darüber.
Zu öffnen mit Innensechskant-Stecknuß SW14 - sitz sehr fest!
Der Teleskop-Radmutterschlüssel vom baumarkt bringt genug Hebelkraft.


Erst die Einfüllschraube lösen(!), denn gibts damit ein Problem,
ist ein Öffnen der Ablaßschraube auch nicht mehr nötig ;-)


Man entfernt die 8 Schrauben des Deckels mit der 15er Nuß.
Die 2 Oberen der 8, erreicht man nur mit einem Ringschlüssel (SW15).
Der Diffdeckel ist mit dem Diffhalter verschraubt. Diesen löst man
vom Querträger (lösen der 4 SW13 Schrauben)


Dann ist der Blick auf die Verzahnung freigelegt.
Sieht alles gut aus; es ist auch keine Spähne in der Schlacke.


Eine 26 Jahre und 230000km alte Verzahnung zeigt sich unbeeindruckt.


Den Diffdeckel reinigen, Gewinde säubern und Auflagefläche sauberschleifen


Die Unterkannte vor dem Säubern. Man sieht richtig, wo
es undicht war und dort tropfte es regelmäßig raus.


Nach dem abschleiffen der Dichtfläche, schön mit Bremsenreiniger
abwaschen, Dichtmasse auf die Dichtfläche auftragen und Diffdeckel
an das Diffgehäuse ansetzen. Schrauben über kreuz anziehen (40Nm reichen).
Dann den Diffhalter wieder am Querträger festschrauben.

Auffüllen NUR mit SAE 90 (85W90) und auf MB-Freigabe (API) 235,0 bis ,5 achten!
Öffnungseinsätze mit 45Nm eindrehen, Dichtringe erneuern!

Differentiallager